Fischotter_UWR, © Wolfgang Dolak

Unsere Fischotter

Ein besonderes tierisches Erlebnis

Beobachten Sie die scheuen Raubtiere bei 3 täglichen Schau-Fütterungen

Die Fischotter im UnterWasserReich

Jungotter GOTTFRIED kam im April 2019 zu uns.

Er wurde als verwaistes Fischotterkind aus der freien Wildbahn Anfang Februar 2019 verlassen im Bezirk Perg (OÖ) aufgefunden und danach von der Tierrettung ins Tierheim Freistadt gebracht. Der Vierbeiner wurde nach einem kürzlich verstorbenen Nachbarn des Tierheims benannt, und auf den Namen Gottfried getauft. Ersatzmama Tamara Binder kümmerte sich liebevoll um das Otterkind und suchte nach einem Platz für die artgerechte Haltung des Fischotters. Fündig wurde sie beim UnterWasserReich, das in Sachen Fischotter seit vielen Jahren Kompetenzzentrum in der Aufzucht und Haltung ist.

Otterdame LUCA ist leider im Jänner 2020 im hohen Alter von 10 Jahren gestorben. Das UnterWasserReich-Team ist daher derzeit auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin für Gottfried.

Otter-Schaufütterungen: täglich 10.30, 13.30 und 16.00 Uhr

 

Ursprünglich war der Fischotter in ganz Europa weit verbreitet, erst im letzten Jahrhundert wurde sein Bestand derart dezimiert, so dass er zu den geschützten Säugetierarten zählt. Fischotter wurden viele Jahre unter anderem wegen ihres begehrten Pelzes bejagt.

Auf einem Quadratzentimeter Haut, hat ein Fischotter etwa 50.000 Haare, die ihn perfekt gegen Nässe und Kälte schützen.

Otter sind das ganze Jahr aktiv, sie halten keinen Winterschlaf.

Wie alle Marder ernährt sich der Fischotter sehr vielseitig. Er lebt an Gewässern wie Teichen und Flüssen und jagt im Wasser nach Beute: neben Fischen und Fröschen frisst der Otter auch Krebse, Muscheln, Insekten und kleinere Säugetiere.

Mittlerweile haben sich die Bestände in Österreich so stark erholt, dass der Großteil Österreichs wieder vom Fischotter besiedelt ist.