Moospolster, © UnterWasserReich/Sonja Eder

Moorpartnerschaft

Kooperationsprojekt: Entwicklung der Naturparke Heidenreichsteiner Moor und Hochmoor Schrems-UnterWasserReich

V.l.n.r.: Obmann Martin Speychal, Stadtamtsdirektor Bernhard Klug, Stadtamtsdirektorin Claudia Trinko, Geschäftsführerin Barbara Dolak, Geschäftsführer Horst Dolak, Obmann Thomas Hetzendorfer

Beschlüsse auf Gemeinderats-Ebene

Grundsatzbeschluss über die Cluster-Bildung:

„…Die Stadtgemeinde Heidenreichstein und die Stadtgemeinde Schrems erklären diese Naturpark-Partnerschaft bestmöglich zu unterstützen und die Ziele und Vorhaben, welche sich aus diesem Zusammenwirken ergeben, zu forcieren und in beiderseitigem Zusammenwirken für die Umsetzung Sorge zu tragen. Für die Umsetzung und Entwicklung dieses neuen Zusammenwirkens wurde ein sechs-köpfiges Team installiert, welches aus den jeweiligen Geschäftsführern, Vereinsobmännern und Amtsleitern der Stadtgemeinden besteht. Diese haben die Aufgabe, entsprechend der oben genannten Ausführungen, neue Strategien, Lösungen und Möglichkeiten zu entwickeln, um den Sinn der Clusterbildung zu realisieren. Eine weitere Aufgabe der jeweils entsendeten Teammitglieder ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Empfehlungen und Vorgangsweisen in den jeweiligen Ebenen der Zuständigkeiten Rückhalt finden und angenommen werden.“

Ziele des Projekts:

  • Qualitativ hochwertige Bildungs-& Bewusstseinsarbeit zum Thema „Moor & Klimaschutz“
  • Aufbau eines innovativen Partner-Netzwerkes „Nachhaltiges Waldviertels“
  • Professionalisierung als „Touristische Ausflugsziele/Naherholungsräume“ mit hoher Qualität
  • Vorbereitung eines Kompetenzzentrums im Bereich Schutz
  • Bündelung der Ressourcen, Optimierung & Professionalisierung, in Folge Qualitätssteigerung auf allen Ebenen

Aufgaben eines Naturpark-Clusters laut Landesvorgaben:

  • Nutzung von gemeinsamen Ressourcen (z.B. Erstellung von Kommunikationsmaterial, Ausbildung von NaturführerInnen, gemeinsame strategische Nutzung von Knowhow, z.B. von ExpertInnen für Naturschutz, Entwicklung und Vermarktung von Produkten zur Stärkung der Regionalentwicklung)
  • gemeinsame Projektakquise und Projektdurchführung
  • Abstimmung der Naturpark-Konzepte in der jeweiligen Region
  • Entwicklung und Umsetzung von gemeinsamen Maßnahmen in den Bereichen Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung
  • Aufbau und Pflege der regionalen Partnerschaften, vor allem im Bereich der touristischen Destinationen
  • konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung unter Einbindung der regionalen Stakeholder geben.

Prinzip der Kooperation

  • Gemeinsame Nutzung von ausgelagerten Experten (Moorschutz, Marketing, Bildung,…)
  • Gemeinsames Nutzen von Know-How (Moorschutz, Marketing, Bildung,…)
  • Gemeinsames Nutzen von Arbeitsmitteln (Ausrüstung für Pflegeeinsätze, Literatur,…)
  • Gemeinsamer Auftritt vor Fördergebern (Naturschutzabteilung, Leader, LAFO, LE, Interreg, Life,…)
  • Gemeinsamer Auftritt vor Partnern (Destination, Naturparke NÖ, VNÖ, Betriebspartnern,…)
  • Gemeinsames Bewältigen von Herausforderungen (Stoßzeiten, Thema Klimawandel,...)